Pfefferspray Selbstverteidigungskurs Selbstverteidigung Was ist erlaubt, was hilft wirklich?


Pfefferspray Selbstverteidigungskurs:

Pfefferspray Selbstverteidigungskurs Selbstverteidigung Was ist erlaubt, was hilft wirklich?

Video WDR

Nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln gab es einen Ansturm auf Selbstverteidigungskurse und Waffenläden. Die Nachfrage hält auch vor den Karnevalstagen an – aber längst nicht alle Waffen sind erlaubt oder sinnvoll.

 

Selbstverteidigungskurse

Fitness- und Kampfsportstudios in NRW bieten im Moment wegen der großen Nachfrage vermehrt Selbstverteidigungskurse an. Auch Polizeisportvereine haben solche Seminare im Angebot. Die Teilnehmer lernen beispielsweise, dass eine körperliche Auseinandersetzung mit dem Täter das letzte Mittel ist. Vorher sollte man versuchen wegzulaufen oder sich zu verstecken. Für extreme Notfälle werden in den Kursen gezielte Schläge auf die Luftröhre und Tritte in die Genitalien gelehrt. Die Trainer erklären ihren Teilnehmern zudem wie sie einen Kugelschreiber oder einen Regenschirm als Waffe verwenden können, wenn sie angegriffen werden.

 

Alarm-Geräte

Wer besonders laut Krach macht, kann Täter damit in die Flucht schlagen oder andere Passanten auf die eigene Notlage aufmerksam machen. Das einfachste Mittel: Eine Trillerpfeife.


Eine Alternative sind Fläschchen, die sich „Schrillalarm“ nennen.

Pfefferspray

Viele kaufen sich im Moment Pfefferspray. Waffenhändler warnen jedoch vor dem unsachgemäßen Umgang. Es besteht die Gefahr, sich selbst zu verletzen. Zudem könnte der Täter das Spray erbeuten und dann gegen sein Opfer richten. Wer sich trotzdem für Spray oder alternativ Pfeffer-Gel entscheidet, sollte es nicht irgendwo in der (Hand-)Tasche verstecken, sondern an gefährlichen Orten griffbereit halten. Dabei sollte die Käufer auf die Größe der Flasche achten. Kleine Flaschen sind nach zwei, drei Sekunden leer. Die helfen nicht.

…Zum richtigen Umgang mit Pfefferspray bieten zahlreiche Studios für Kampfsport Kurse an.

weiterlesen … http://www1.wdr.de/themen/verbraucher/themen/gesundheit/verteidigung-100.html

Waffe kein Mittel gegen Gewalt

Sich bewaffnet in der Öffentlichkeit zu bewegen, ist allerdings kein Garant dafür, nicht angegriffen zu werden, gibt Dortmunds Polizeisprecherin Nina Vogt zu bedenken. Gerade in einer Stresssituation sei die Reaktion des Gegenübers schwer einzuschätzen. „Und niemand weiß, ob die andere Person nicht eine scharfe Waffe dabei hat“, sagte Vogt. Solche Situationen könnten schnell eskalieren. Die Polizei Dortmund warnt daher davor, in Aktionismus zu verfallen. Der Kleine Waffenschein sei kein Allheilmittel.