Nachrichten Pfefferspray Ist Pfefferspray zur Selbstverteidigung wirklich sinnvoll?


Nachrichten Pfefferspray Ist Pfefferspray zur Selbstverteidigung wirklich sinnvoll?

Seit den Übergriffen in Köln ist die Nachfrage nach Pfefferspray extrem gestiegen. Doch wie sinnvoll ist es zur Verteidigung? Und darf es überhaupt gegen Menschen eingesetzt werden? Von Sascha Geldermann

Wie wirkt Pfefferspray?

Der Reizstoff im Pfefferspray hat gleich mehrere Wirkungen. Die Augen brennen und schließen sich krampfartig, wodurch Angreifer orientierungslos werden. Außerdem juckt die Haut und auch die Atmung wird gereizt, was Husten und Atemnot auslöst.

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Ist Pfefferspray zur Verteidigung sinnvoll?

Die Polizei rät generell von Pfefferspray ab. „Mehr Sicherheit dadurch ist ein Trugschluss“, sagt Sprecher Robert Frank. Denn für den effektiven Einsatz müsse der Umgang damit trainiert werden.

 

WICHTIG:

„Auch Polizisten üben erst einmal lange an Dummys, bevor sie es einsetzen können“, führt Frank aus. Bei Pfefferspray sei die Gefahr groß, sich selbst zu treffen. Leichter Gegenwind reiche dafür schon aus – vor allem bei Sprühnebel statt eines konzentrierten Strahls. Außerdem könne das Spray beispielsweise von Lederjacken zurückspritzen.

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Was muss beim Kaufen von Pfefferspray beachtet werden?

Das frei verkäufliche Pfefferspray ist als „Tierabwehrspray“ gekennzeichnet. Es unterliegt nicht dem Waffengesetz und darf daher von jedem in Deutschland gekauft werden. Fehlt dieser Aufdruck, dann fällt das Pfefferspray in Deutschland unter das Waffengesetz und ist damit nicht ohne Weiteres erlaubt.

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